Bürgerinformation Nr. 9
Brokstedt, 09.07.2002
Liebe Brokstedterinnen, liebe Brokstedter,
es ist Urlaubszeit. Die Kinder haben Ferien. Zeit Dinge in Angriff zu nehmen zu denen man sonst keine Muße hat. Im Bürgerhaus wird gerade der Saalfußboden saniert. Was ist mit ihnen? Entrümpeln Sie doch einmal ihre verborgenen Hofecken. Zu diesem Zweck stellt die Gemeinde am Samstag, den 13.07.02 ab 8.00 Uhr auf dem Gelände der Fa. Siegfried Haertel, Kirchenstr. 1 b kostenlos einen Container für Alteisen zur Verfügung.
Rasenmäherlärm-Verordnung
Ich wurde gebeten auf diese Verordnung hinzuweisen. Wussten Sie, dass Rasen-
mäher außer solchen im land- oder forstwirtschaftlichen Einsatz an Werktagen in der Zeit von 19.00 bis 7.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen nicht betrieben werden dürfen, es sei denn sie haben einen Schalleistungspegel von weniger als 88 Dezibel (A), bezogen auf ein Pikowatt. Weitergehende Bestimmungen, vor allem zum Schutz der Mittags- und Nachtruhe oder besonders empfindlicher Gebiete, bleiben unberührt. Kompliziert und typisch deutsch, alles muss reglementiert werden. Mein Tipp, sehen sie sich ihre Nachbarn an, pflegen sie ein gut nachbarschaftliches Verhältnis, dann kennen Sie die Belastungsgrenze ihrer Nachbarn.
Volkshochschule
Die beiden Nachfolgerinnen von Frau Schikorra haben bereits die ersten Veranstaltungen meistern müssen. Telefonisch erreichen Sie Frau Karin Wernick unter Fitzbek 04324/ 881650 und Frau Heike Stange unter Brokstedt 04324/786.Auch der gemeindliche Part bei der VHS wechselte auf der letzten Sitzung. Klaus-Dieter Westphal übergab den Vorsitz nach 4 Jahren an Eckhard Schöck (Tel. 1211).
Abgabe für das Einleiten von Niederschlagswasser
Erinnern Sie sich noch an die Hausbefragung durch unseren Klärwärter Herrn Lehwald im letzten Jahr, ob man sein Oberflächenwasser auf dem Grundstück versickern lässt oder ins öffentliche Netz einleitet. Die Befragung hat sich gelohnt. Für die Jahre 1996 bis 1999 erhält die Gemeinde rd. 10.000 Euro erstattet.
Grillplatz
Da der Besuch des Grillplatzes genutzt wurde, um auf dem anliegenden Bolzplatz Schleuderübungen mit dem Auto vorzunehmen, ist das Gelände bis auf weiteres für Autoverkehr gesperrt. Einer „artgerechten“ Nutzung von Streetballplatz und Bolzplatz steht selbstverständlich nichts im Wege. Auch das Grillhaus kann in Absprache mit mir genutzt werden.
Anmerkung
Als ich die Bürgerinformation ins Leben gerufen habe, schwebte mir vor Informationen in Richtung Bürger zu bringen frei von allen parteipolitischen Streitereien. Sollte aber durch die Verbreitung von Halbwissen das Ansehen der Gemeindevertretung und ihrer Organe Schaden nehmen, werde ich die Bürgerinformation benutzen, um für Klarheit zu sorgen. Die Zusammenarbeit der Amtsträger, ob Gemeindevertreter oder bürgerliches Mitglied ist im Augenblick sehr fruchtbar und muss nicht kritisiert werden.
B 10 – Dellen
Die Gemeinde hat sich sehr wohl um die Belange ihrer Neubürger im B10 gekümmert. Der anvisierte Endausbau der Kirchenstrasse wurde einvernehmlich zurückgestellt, nicht zuletzt um eine Ungleichbehandlung der Neubürger im Dellen zu vermeiden. Die Investoren sind mehrfach aufgefordert worden die Baustrasse wieder herzustellen, was beim jetzigen Stand der Bebauung (etwa 50%) die einzig praktikable Lösung zu sein scheint. Wollte man zum Endausbau schreiten, dann aber bitte für Kirchenstrasse und Dellen, müsste die Gemeinde die Übernahme die fertigen Strasse in ihr Eigentum und damit in ihre Haftung solange zurückstellen bis 80 % bebaut sind. Für die zu erwartenden Schäden durch Baufahrzeuge, und die werden kommen (die Gemeinde Wrist hat diesbezüglich sehr schlechte Erfahrungen gemacht), müsste der Gemeindehaus-
halt und somit alle Bürger Brokstedts außerplanmäßig belastet werden.
Ein Fazit habe ich schon jetzt aus dieser Situation gezogen: „Nie wieder eine Baustrasse aus dem Material wie im B 10. Dann doch lieber alt hergebracht wie im B8 (Hackstedt) oder im Gewerbegebiet, wo man noch heute mit der Baustrasse lebt.
„Ameisenskandal“
Ewald Raab, ich habe nach deiner Anmerkung im Seniorenrat postwendend die Ameisen in den Gehwegen durch den zu der Zeit noch für die Gemeinde tätigen Guido Klein bekämpfen lassen und wir werden die Aktion wiederholen. Allerdings, dass 1999/2000 extra jemand eingestellt wurde, um die „Ameisenschäden“ zu beseitigen ist nun wirklich .......... Schlimmer sind da wohl die Schäden durch Wurzelwerk, Leitungsgräben oder Befahren mit schwerem Gerät. Aber auch sie werden nach und nach behoben, wenn unsere Gemeindearbeiter neben Eigenleistungen bei der Klärwerkserweiterung, Pflege der gemeindlichen Anlagen etc. wieder einmal Zeit dazu haben.
Die Beschlüssse der gemeindlichen Organe sind ja bereits im AFW Infobrief mitgeteilt worden. Bei Fragen wende Sie sich an den Bürgermeister, die Gemeindevertreter oder die bürgerlichen Mitglieder. Wir helfen gern.
Schöne Ferien.
Ihr Bürgermeister
Clemens Preine

