MSC Brokstedt: Stephan Katt zieht positives Fazit

 

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Stephan Katt ist zufrieden mit der abgelaufenen Saison.

Brokstedt/Neuwittenbek. Die Bahnsportsaison neigt sich dem Ende entgegen. Für den Motorrad-Profi Stephan Katt ist es Zeit, ein Fazit aus den sportlichen Geschehnissen im Jahre 2011 zu ziehen. „Natürlich bin ich froh ohne große Verletzungen durch die Saison gekommen zu sein. Trotzdem finde ich es schade, dass es für dieses Jahr schon vorbei ist.“

 Für den Neuwittenbeker, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC startet, blieb das ganz große sportliche Ziel dabei jedoch unerreicht. „Natürlich wäre ich gern Einzel-Weltmeister auf der Langbahn geworden. Einige technische Probleme gepaart mit anderen Unwegsamkeiten ließen den ganz großen Wurf jedoch nicht zu.“ Trotzdem darf der 32jährige zufrieden mit dem Abschneiden in der „Königsklasse“ sein, konnte Katt doch mit dem dritten Rang in der Endabrechnung sein bisher bestes Ergebnis in diesem Wettbewerb einfahren. Am Ende gab sich der „Catman“ dabei noch einmal kämpferisch um lediglich mit zwei Punkten Distanz hinter dem Zweitplatzierten die Serie abzuschließen. „Es freut mich natürlich, dass es am Ende noch einmal so spannend wurde.“ Seinen größten Triumph feierte der Schleswig-Holsteiner in diesem Jahr jedoch zweifellos im Dress der Deutschen Langbahn-Nationalmannschaft. „Allein die Tatsache, dass ich als Mannschaftskapitän für Deutschland starten durfte, war für mich Ehre und Verpflichtung zugleich. Ganz nebenbei hat diese Nominierung mich allerdings auch wahnsinnig gefreut.“ Katt nahm die Herausforderung an und führte sein Team auf dem Eichenring in Scheeßel ganz souverän zum Weltmeisterschaftstitel. Eine lange Verschnaufpause blieb ihm und seinem Team danach nicht. Mit der Verteidigung des Titels des Deutschen Meisters auf der Langbahn belohnte sich Katt für seine konzentrierte Arbeit. „In Herxheim stimmte einfach alles. Der Druck war natürlich immens. Als ich am Ende auf dem Siegerpodest ganz oben stand, wusste ich aber das wir letztlich alles richtig gemacht haben.“ Neben seinen „Auftritten“ auf der Langbahn feierte Katt in diesem Jahr zudem einige beachtenswerte Erfolge im Speedway. „Als ich im letzten Jahr mit dem Sportleiter des MSC Brokstedt, Karl-Heinz Spur, und meinem Pressesprecher Michael Schubert über die anstehende Saison gesprochen habe, haben mich beide in die Pflicht genommen. Letztlich bin ich sehr dankbar, dass die Verantwortlichen in Brokstedt mir das Vertrauen geschenkt und auch in diesem Jahr auf mich gebaut haben.“ In der Tat erfüllte Stephan Katt die Erwartungen im Umfeld der „Wikinger“ über die Maße. „Stephan hat uns einmal mehr überzeugt. Er hat sich voll engagiert und sehr gute Leistungen gezeigt.“ Für den Vorsitzenden des MSC, Wolfgang Wrage, steht außer Frage, dass Katt alles für seinen Club gegeben hat. „Vor der Saison mussten wir uns eine Menge Kritik – die zum Teil leider absolut unsachlich und anonym an uns heran getragen wurde –  in Bezug auf die Nominierung von Stephan gefallen lassen. Ich freue mich umso mehr, dass er den selbsternannten „Experten“ der Szene gezeigt hat was Trumpf ist!“ Für Michael Schubert waren die Rennen, die Katt in den Farben des MSC Brokstedt bestritten hat, mehr als eine Genugtuung.
Katt selbst sieht einen Teil seines Erfolges ganz klar im Umfeld. „Ich habe ein sehr gutes Team, welches perfekt harmoniert. Meine Mechaniker haben einen tollen Job gemacht und auch in der Öffentlichkeitsarbeit läuft es professionell.“ Einen besonderen Dank richtet Stephan Katt jedoch an seine Sponsoren. „Ohne diese Unterstützung wäre nichts möglich. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich mich bedanken kann – ich bin einfach nur überwältigt!“ 
Der Erfolg in diesem Jahr sei für Katt nach eigenen Angaben erneut die größte Motivation auch in der neuen Saison wieder alles zu geben. „Sportlich werden die Karten neu gemischt. Sicher ist jedoch, dass ich wieder ganz vorn dabei sein möchte. Dafür werde ich wieder alles geben!“